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FAQ - Dokumentation
- FAQ - Dokumentation
- Allgemein
- 1. Kreisel
- 2. Gefällestrecke
- 2.1 Zusammensetzung, Abhängigkeiten, Randbedingungen
- 2.2 Funktionen
- Wie füge ich eine Gefällestrecke ein?
- Wie drehe ich eine Gefällestrecke?
- Wie ändere ich die Länge einer Gefällestrecke?
- Wie baue ich eine Gefällestrecke mit einer bestimmten Kapazität als Puffer (freie Länge des Stauprofils)
- Wie baue ich eine Gefällestrecke zwischen zwei Kreiseln mit definiertem Abstand?
- Wie baue ich eine Gefällestrecke mit Kurven als Übergang zwischen zwei Kreiseln mit unterschiedlicher Höhe?
- Wie baue ich eine Gefällestrecke mit manueller Höhenüberwindung ohne VF (QS-Platz Mubea)
- Was sind "QC mit 30/90 Grad ES/AS" und "QC mit U-Form"?
- 3. Varioförderer
- 3.1 Zusammensetzung, Abhängigkeiten, Randbedingungen
- 3.2 Funktionen
- Welche Einfügemodi gibt es und wie unterscheiden sich diese?
- Wie baue ich einen VF in einem Puffer mit Gefällestrecken als Umschleusung?
- Wie baue ich einen VF zur Anfahrung einer bestimmten Höhe (Arbeitsplatz)?
- Wie baue ich einen VF als Übergang zwischen zwei verschiedenen Kreiseln (unterschiedliche Höhe und Position x/y/z)
- Wie baue ich einen Förderer zu Ebenenüberquerung zwischen zwei Pufferblöcken, welche übereinander positioniert sind?
- Wie baue ich eine Strecke mit mehreren VF und Gefällestrecken hintereinander zur Überbrückung von großen Entfernungen?
- 4. Scanner und Separator
- 5. Be- und Entladung
Allgemein
Darf ich Baugruppen kopieren?
Natürlich darf man eine erzeugte Baugruppe kopieren. Beim Export erhält es dann eine neue eigene ID, so dass keine Verwechslungen im CSV File auftreten können.
Darf ich Baugruppen auflösen?
Nein. Der Export erkennt Baugruppen anhand ihres Blocknamens. Wird eine Baugruppe aufgelöst (EXPLODE), fällt sie komplett aus dem Export heraus: keine ID-Vergabe, keine Export-Zeile, keine Scanner-/Separator-Zuordnung. Zusätzlich gehen die Attribute dabei verloren, da sie nicht mehr mit einem Block verknüpft sind.
Darf ich Attribute in den Baugruppen manuell ändern?
Grundsätzlich ja, dafür gibt es teilweise auch eigene Dialoge (z.B. zum Bearbeiten eines Kreisels). Zwei Punkte sind dabei zu beachten:
- ID: Wird eine ID manuell auf einen bereits vergebenen Wert gesetzt, wird das beim nächsten Export als Duplikat erkannt und der zweiten gefundenen Baugruppe automatisch eine neue ID zugewiesen – der manuell gesetzte Wert kann also überschrieben werden.
- Artikelnummer / Teileart: Hier gibt es keine automatische Prüfung. Ein falsch gesetzter Wert führt zu einer falschen Merkmalszuordnung im Sivas-Export, ohne dass das vorher auffällt.
Andere Attribute (Bezeichnung, Höhe, Abstand etc.) können bedenkenlos manuell angepasst werden, sollten aber nach Möglichkeit über die vorgesehenen Edit-Befehle statt direkt am Attribut geändert werden, damit die Geometrie konsistent bleibt.
Abbildung: Attribute eines Kreisels
Darf ich Baugruppen mustern?
Ja. Gemusterte Kopien tragen zunächst dieselbe ID wie das Original, beim nächsten Export-Lauf wird das als Duplikat erkannt und den weiteren Instanzen automatisch eine neue, eindeutige ID zugewiesen. Die Eindeutigkeit ist also am Ende gewährleistet, sobald einmal der Export (oder die ID-Prüfung) gelaufen ist.
Wo finde ich die Export Dateien?
Alle csv Dateien oder andere Exports werden standardmässig im result Ordner der dxmakros erzeugt.
Ich finde mein SSG_LIB Menü nicht. Wie bekomme ich es?
Im Bricscad _MENULOAD eingeben und die Datei dxfmakros/menu/SSG_LIB.mnl oder SSG_LIB.cui laden.
1. Kreisel
1.1 Zusammensetzung, Abhängigkeiten, Randbedingungen
Zusammensetzung einer Kreiselbaugruppe
Eine Kreiselbaugruppe besteht aus:
- einem AN8-Kreis (Antriebsstation)
- einem SP8-Kreis (Spannstation)
- zwei Tangentenlinien (oben/unten)
- optional zwei PIN-Linien (nur bei Kreiselart "PIN")
- einem Beschriftungstext ("KREISEL n: Art_Abstand")
- Attributen wie ID, Bezeichnung, Artikelnummer, Montagehöhe, Kreiselart, Abstand, Anzahl Separator/Scanner/Rampen, Gerüsttyp, Drehrichtung, Drehung, Nummer
Das verwandte Eckrad besteht nur aus einem AN8-Kreis plus eigenen Attributen – ohne Tangenten, PIN-Linien oder Beschriftung.
Einfügepunkt und Koordinatensystem
Bei Rotation 0 (horizontal) liegt der Einfügepunkt auf der linken Kreistangente der AN-Seite (Antriebsstation); die Spannstation liegt im Abstand "Abstand" dahinter. Die Rotation dreht den gesamten Kreisel um diesen Punkt.
Beim Verbinden zweier Kreisel ist der Startpunkt explizit der äusserste AN-Punkt (Antriebsstation) und der Endpunkt der äusserste SP-Punkt (Spannstation); Abstand und Rotation werden aus Distanz und Winkel der beiden Klickpunkte berechnet. Beim Eckrad ist der Einfügepunkt der berechnete Kreismittelpunkt (Berührpunkt + Radius in Klickrichtung).
Höhe (Laufprofil und Unterkante)
Die Höhe wird über die Z-Koordinate des Einfügepunkts gesteuert (ein separates Laufprofil/Unterkante-Konzept gibt es beim Kreisel nicht). Wird beim Einfügen ein Punkt mit Höhe > 0 gewählt, gilt diese; ansonsten greift ein konfigurierbarer Standardwert (Default 2000 mm). Über den Bearbeiten-Dialog kann die Höhe jederzeit nachträglich geändert werden – der Kreisel wird dann mit der neuen Höhe neu aufgebaut.
Hinweis: Eine getrennte Betrachtung von "Laufprofil" und "Unterkante" (zwei unterschiedliche Bezugsebenen) ist technisch nicht hinterlegt – nur ein einziger Höhenwert steuert die Position. Der Zusammenhang zu Gefällestrecke/VF-Übergängen (siehe unten) ist eine reine Konstruktionsfrage.
1.2 Funktionen
Wie füge ich einen Kreisel ein?
Unter ILS -> Kreisel-Module -> Einfuegen. Dann die Fragen nach Anfangspunkt, Länge und Höhe des Kreisels beantworten. Alternativ ILS -> Kreisel-Module -> Verbinden, um einen Kreisel direkt an einen bestehenden anzuschliessen.
Wie drehe ich einen Kreisel?
Am einfachsten durch einen Doppelklick auf den Kreisel und der Auswahl des Dropdowns Ausrichtung (Horizontal, Vertikal). Alternativ über ILS -> Kreisel-Module -> Bearbeiten (oder per Rechtsklick auf den Kreisel -> Kreisel bearbeiten).
Abbildung: Kreisel-Dialog mit GUI-Eingabe
Wie ändere ich die Höhe eines Kreisels?
Durch einen Doppelklick auf den Kreisel und der Eingabe der neuen Höhe unter Hoehe (mm). Alternativ über ILS -> Kreisel-Module -> Bearbeiten (oder per Rechtsklick auf den Kreisel -> Kreisel bearbeiten).
Wie ändere ich die Länge eines Kreisels?
Durch einen Doppelklick auf den Kreisel und der Eingabe des neuen Abstands im Bearbeiten-Dialog. Alternativ über ILS -> Kreisel-Module -> Bearbeiten (oder per Rechtsklick auf den Kreisel -> Kreisel bearbeiten).
2. Gefällestrecke
- einfach
- aus 3D Linie
- aus Linienzug
- QC mit 30 Grad ES/AS
- QC mit 90 Grad ES/AS
2.1 Zusammensetzung, Abhängigkeiten, Randbedingungen
Zusammensetzung einer Gefällestrecke
Im Standardfall besteht eine Gefällestrecke aus vier in Reihe eingefügten Bausteinen:
- AUS-Element
- Staustrecke (auf die gewünschte Länge skaliert, um den Gefällewinkel geneigt)
- Separator
- EIN-Element
Beim Aufbau entlang eines frei gezeichneten Linienzugs kommen zusätzlich Gefällebogen-Bausteine hinzu; vor jedem Bogen wird automatisch ein weiterer Separator eingefügt.
Einfügepunkt und Koordinatensystem
Jeder Baustein hat ein Ein- und ein Ausgangskoordinatensystem, über die die Bausteine beim Verketten passgenau aneinandergesetzt werden. Beim Verketten kommt das Eingangskoordinatensystem (nicht der Block-Ursprung) auf den Zielpunkt zu liegen.
Der vom Anwender gepickte Startpunkt der Gefällestrecke entspricht dem Eingangskoordinatensystem des AUS-Elements; die Förderstrecken-Mittelachse läuft durch diesen Punkt. Am Kettenende wird die Höhe hingegen am Ausgangskoordinatensystem des EIN-Elements gemessen, damit dieses exakt der Zielhöhe entspricht.
Höhe und Übergang zu Kreiselkoordinatensystem (Unterkante SP <-> Oberkante LP)
Hinweis: Eine feste Höhenbeziehung zwischen "Unterkante SP" (Stauprofil) und "Oberkante LP" (Laufprofil eines Kreisels) ist nicht hinterlegt – das ist eine reine Konstruktionsfrage. Die Anschlusshöhe wird vom Konstrukteur über die Parameter Einfügehöhe/Zielhöhe gesteuert.
2.2 Funktionen
Wie füge ich eine Gefällestrecke ein?
Unter ILS -> Gefaellestrecke -> einfach für den Standardfall (Anfangspunkt, Länge, Höhe, Winkel über Dialog). Für eine Gefällestrecke entlang einer vorgezeichneten 3D-Linie ILS -> Gefaellestrecke -> aus 3D-Linie, für einen Linienzug aus mehreren Linien/Bögen ILS -> Gefaellestrecke -> aus Linienzug (LINE + ARC).
Wie drehe ich eine Gefällestrecke?
Durch einen Doppelklick auf die Gefällestrecke (öffnet den Bearbeiten-Dialog mit denselben Eingaben wie beim Einfügen) oder per Rechtsklick -> Gefaellestrecke bearbeiten.
Wie ändere ich die Länge einer Gefällestrecke?
Durch einen Doppelklick auf die Gefällestrecke und Eingabe der neuen Länge im Bearbeiten-Dialog, oder per Rechtsklick -> Gefaellestrecke bearbeiten.
Wie baue ich eine Gefällestrecke mit einer bestimmten Kapazität als Puffer (freie Länge des Stauprofils)
Wie baue ich eine Gefällestrecke zwischen zwei Kreiseln mit definiertem Abstand?
Wie baue ich eine Gefällestrecke mit Kurven als Übergang zwischen zwei Kreiseln mit unterschiedlicher Höhe?
Wie baue ich eine Gefällestrecke mit manueller Höhenüberwindung ohne VF (QS-Platz Mubea)
Was sind "QC mit 30/90 Grad ES/AS" und "QC mit U-Form"?
Zwei Spezialbefehle fürs Zeichnen eines Linienzugs vorab, bei denen die
komplette Kette danach automatisch ohne weitere Rückfragen gebaut wird
(QcLinieMitGf/QcLinieMitGfUForm, technisch über den Linienzug-Ablauf
(Streckengruppe) mit einem erzwungenen Modus gebaut, im Menü aber bewusst
unter ILS -> Gefaellestrecke eingeordnet, da das Ergebnis eine reine
Gefällestrecke von AS bis ES ist): Statt bei jedem Schritt zu fragen "Welches
Element als nächstes?", wird direkt die Gefällestrecke zwischen den beiden
gewählten Punkten gebaut. "QC mit U-Form" (QcLinieMitGfUForm) löst
zusätzlich eine gefaltete (U-förmige) Linienführung: zwei Gefällestrecken-
Abschnitte mit unterschiedlicher Neigung (3°/9°) werden über ein
Gleichungssystem aus Höhen- und Lagebilanz passend zur Zielgeometrie
berechnet, nur am Kettenanfang nutzbar.
3. Varioförderer
Varioförderer können auf verschiedene Arten gebaut werden:
- Standard
- Etage
- Streckengruppe
- Manuelle Eingabe
- 3D-OBjekte mit Ziel-höhe
- 3D Objekte Stückweise (wird gerade noch implementiert bzw. ist expirementell)
Der "Standard Förderer" ist die Verbindung von zwei Kreiseln mit einem definierten Abstand und (wenn nötig) einer Höhendifferenz. (z.B. für eine Umschleusung in einem Gefällepuffer)
Ein Etagenförderer hat 30° Aussschleuselemente und wird verwendet, um zwei Kreisel über eine Etage zu verbinden. Diese beiden Kreisel müssen dabei übereinander liegen.
Standard und Etage können aufgerufen werden mit "Werte manuell" oder "3D - Linie".
- Bei "Werte Manuell" definiert man den Verlauf durch Höhe und Länge über die Eingabe in einer Oberfläche.
- bei "3D Linie" ist die Auswahl einer Gerade im Raum möglich. Damit wird Richtung, Länge und Höhendifferenz angegeben. Dadurch werden diese Werte in die Oberfläche übernommen. Der beliebige Winkel in der Ebene kann durch die Linie festgelegt werden und ist nicht auf die Raster 0,90,270 Grad festgelegt
Die Variablen Förderer könne auf drei verschiedene Arten definiert werden:
- die manuelle Eingabe frägt nach der Definition des AS Elementes ab, ob man abwechselnd eine GF oder einen VF definieren möchte. Mit einem Knopf unten kann man den Assistenten abschliessen und das ES erzeugen
- Eine 3D Linie muss aus Geraden und Bögen (Winkel 30° mit dem Radius 500mm) bestehen. Wenn eine 3D Linie für Verlauf mit der korrekten Zielhöhe existiert, kann man iterativ die Einzelelemente (oder auch mehrere) dieser Einzellinien Linie anwählen, um den nächsten Förderer oder den nöchsten Gefälle-Anteil zu definieren.
3.1 Zusammensetzung, Abhängigkeiten, Randbedingungen
Zusammensetzung eines Varioförderer mit allen möglichen Komponenten
Es gibt drei Anlagentypen:
- Standard: gerade AS-/ES-Elemente + Staustrecke + Umlenk-/Motorstation + Separatoren, feste horizontale Blöcke.
- Etage: wie Standard, aber mit Etagen-Schrägsektion/-Bögen statt gerader AS-/ES-Elemente.
- Linienzug: frei aus der Zeichnung gebaute Kette aus AS-/ES-Element, Gefälle-Bogen, Vario-Kurve, horizontalem/geneigtem Förderer-Segment, Separatoren und Umlenk-/Motorstation.
Der Bauteilablauf folgt dabei grundsätzlich: Startpunkt → optionales AS-Element → beliebige Folge aus Bogen / Gerade / Auf-Ab-Förderer / Horizontal-Förderer (mit Vario-Kurve bzw. horizontalem Zwischenstück) → Kettenende mit optionalem ES-Element. Jede Förderer-Einheit besteht aus Umlenkstation + Motorstation plus Separator(en).
Abbildung: Varioförderer Standard
Verfügbare Steigungen
Zwei getrennte Winkel-Systeme:
- Vertikale Neigung (Gefälle/Steigung in Fahrtrichtung): aus einer festen Winkel-Tabelle (3, 6, 9, 12, 15, 18, 21, 27, 33, 39, 45, 51 Grad), maximal 51 Grad.
- Horizontale Kurven (Gefälle-Bogen und Vario-Kurve): 30, 60 oder 90 Grad.
Wichtige Ausnahme: AS-/ES-Elemente haben nur 30 und 90 Grad, explizit keine 60-Grad-Variante. Die 30/60/90-Grad-Dreiteilung gilt also für Bögen/Vario-Kurve, nicht für AS-/ES-Elemente.
Einfügepunkt und Koordinatensystem
Identisch zum Gefällestrecke-Mechanismus: Die Verkettung erfolgt über Ein- und Ausgangskoordinatensysteme jedes Bausteins, das Eingangskoordinatensystem kommt dabei auf den Zielpunkt zu liegen.
Beim Standard-Typ wird vor dem ersten Dialog der Startpunkt (X/Y) gepickt, die Z-Höhe kommt separat aus dem Dialogfeld "Einfügehöhe". Bei Etage ebenso. Im Linienzug-Modus ist der Startpunkt der erste Punktwahl-Schritt, die Starthöhe ein separates Zahlenfeld mit Default = Z des Punkts.
Höhe und Übergang zu Kreiselkoordinatensystem (Unterkante SP <-> Oberkante LP)
Hinweis: Wie bei der Gefällestrecke gibt es keine feste Höhenbeziehung zwischen "Unterkante SP" und "Oberkante LP" eines Kreisels. Anschlusshöhen werden über die Parameter Einfügehöhe/Zielhöhe gesteuert – das ist eine reine Konstruktionsfrage.
3.2 Funktionen
Welche Einfügemodi gibt es und wie unterscheiden sich diese?
Unter ILS -> Foerderer stehen folgende Einfügemodi zur Verfügung:
- Standard -> Werte manuell: alle Werte (Längen, Winkel, Höhen) werden über einen Dialog abgefragt.
- Standard -> aus 3D-Linie: wie Standard, aber entlang einer vorgezeichneten 3D-Linie.
- Etage -> Werte manuell / Etage -> aus 3D-Linie: wie Standard, jedoch mit Etagen-Schrägsektion/-Bögen statt gerader AS-/ES-Elemente.
- Streckengruppe: frei aus der Zeichnung gebaute Kette, Schritt für Schritt über Dialoge/Konsole abgefragt (AS-Element, Bögen, Vario-Kurven, horizontale/geneigte Abschnitte, ES-Element).
Abbildung: Varioförderer Dialog zur Erzeugung
Abbildung: Varioförderer Dialog zur Winkelbestimmung
Wie baue ich einen VF in einem Puffer mit Gefällestrecken als Umschleusung?
Ich baue eine Gefällestrecke und kann dann mit einem Klick einen Varioförderer daneben bauen. Dazu die Gefällestrecke doppelklicken und dann auf den Knopf "VarioFoerderer daneben bauen" klicken.
Abbildung: Erzeugung eines Varioförderers passend zur Gefällestrecke
Wie baue ich einen VF zur Anfahrung einer bestimmten Höhe (Arbeitsplatz)?
Das macht man aus einer Streckengruppe aus aus mindestens einer GF und einer VF und den entsprechend nötigen Bögen. Eventuell noch die Verwendung eines horizontalen Anteils beim Varioförderer, um die Zielhöhe zu erreichen.
Wie baue ich einen VF als Übergang zwischen zwei verschiedenen Kreiseln (unterschiedliche Höhe und Position x/y/z)
Standardfall. Höhenunterschiede und Einfügehöhe einfach in Interface angeben.
Abbildung: Varioförderer Dialog zur Erzeugung
Wie baue ich einen Förderer zu Ebenenüberquerung zwischen zwei Pufferblöcken, welche übereinander positioniert sind?
Dafür ist der sogenannte Etagenförderer vorgesehen. ILS -> Foerderer-> Etage
Wie baue ich eine Strecke mit mehreren VF und Gefällestrecken hintereinander zur Überbrückung von großen Entfernungen?
Dies kann nur Stückweise erfolgen, indem man ausprobiert, welche GF VF Kombination welche Länge erreicht und dabei eine gewünschte Höhe nicht überschreitet. Danach kann man die einzelnen Einheiten zu Einem Mergen.
4. Scanner und Separator
4.1 Zusammensetzung, Abhängigkeiten, Randbedingungen
Einfügepunkt und Koordinatensystem
Scanner und Separatoren werden als frei platzierbare Einzel-Blöcke eingefügt. Der Einfügepunkt ist ein frei gewählter Punkt, die Rotation wird im Anschluss interaktiv am Cursor festgelegt.
Es gibt hier kein Koordinatensystem-Verkettungssystem wie bei Gefällestrecke/Varioförderer – der Block wird direkt an seinem Ursprung auf dem gewählten Punkt platziert.
In welchen Baugruppen sind Scanner und Separatoren bereits eingebaut (Blöcke)?
Innerhalb von Gefällestrecken- und Varioförderer-Ketten wird intern automatisch ein Separator eingefügt (als Trennsteg zwischen den Staustrecken-Segmenten). Diese verpackten Separatoren werden beim Export erkannt und in den Attributen "Anzahl Separator"/"Anzahl Scanner" der jeweiligen Baugruppe mitgezählt.
Reine Scanner-Blöcke sind dagegen nicht standardmässig in Gefällestrecke/Varioförderer/Kreisel verbaut – sie kommen nur als frei platzierte Einzelblöcke vor.
Zuordnung der frei platzierten Scanner und Separatoren zu einem Kreisel, Gefällestrecke oder VF
Es gibt keine feste Verknüpfung zum Zeitpunkt des Einfügens. Die Zuordnung erfolgt erst nachträglich beim Export über die geometrische Nähe: Scanner außerhalb einer Baugruppen-Umgrenzung werden per Abstand der nächstgelegenen Baugruppe zugeordnet; ist der Abstand zu mehreren Kandidaten nahezu gleich, wird das als "strittig" markiert und im Export entsprechend vermerkt.
Für Separatoren, die bereits in einer Kette verbaut sind, ist die Zuordnung dagegen von vornherein eindeutig.
Fazit: Die Zuordnung frei platzierter Scanner/Separatoren ist rein geometrisch (Abstand), keine feste Verknüpfung.
4.2 Funktionen
Wie füge ich einen Scanner ein?
Unter ILS -> Zusatzmodul -> Scanner einfuegen. Dann Anfangspunkt auswählen und über den zweiten Klick den Winkel festsetzen.
Wie füge ich einen Separator ein?
Unter ILS -> Zusatzmodul -> Separator einfuegen. Dann Anfangspunkt auswählen und über den zweiten Klick den Winkel festsetzen.
5. Be- und Entladung
5.1 Zusammensetzung, Abhängigkeiten, Randbedingungen
Einfügepunkt und Koordinatensystem
Be- und Entladung werden als frei platzierbare Einzel-Blöcke eingefügt. Wie bei Scanner/Separator ist der Einfügepunkt ein frei gewählter Punkt, die Rotation wird interaktiv am Cursor festgelegt – es gibt keine Koordinatensystem-Verkettung zu einer vorgelagerten Strecke, die Station steht für sich allein in der Zeichnung.
Bemerkenswert: Der Entladungsblock sitzt intern schräg im Raum, sodass bei der Koordinatenberechnung im Export eine zusätzliche Korrektur nötig ist, damit die Weltkoordinaten nicht verzerrt bzw. gespiegelt werden.
Übergang zu Rutschstange (Oberkante LP <-> Oberkante Rutschprofil)
Hinweis: Eine feste Höhenbeziehung zwischen "Oberkante LP" und "Oberkante Rutschprofil" ist nicht hinterlegt. Diese Frage ist eine reine Konstruktionsfrage und sollte entsprechend beantwortet werden.
5.2 Funktionen
Wie füge ich eine Beladung oder Entladung ein?
Unter ILS -> Zusatzmodul -> BTMT-Beladung bzw. BTMT-Entladung. Dann Anfangspunkt auswählen und über den zweiten Klick den Winkel festsetzen.
